Frauenheilkunde


  • Teenager Sprechstunde

    Teenager Sprechstunde

    Wenn ihr eine Beratung wünscht oder ihr Beschwerden habt, zögert nicht und kommt ggf. auch ohne Termin in den Notfallsprechzeiten, insbesondere wenn

    • Impfungen fehlen: falls bei dir die Impfung „gegen Gebärmutterhals“ noch nicht durchgeführt wurde oder andere Impfungen aufgefrischt werden müssten, bring doch einfach deinen Impfpass mit, wir beraten und helfen dir gerne
    • Starke Haut- und Haarprobleme bestehen
    • Zu starke Regelblutungen (wenn Du mehr als 6 Binden oder Tampons pro Tag brauchst).
    • Zu lange dauernde Blutungen, mehr als 6 Tage oder Blutungen zwischendurch
    • Unregelmäßige Perioden bzw. Zyklus-Dauer, entweder zu oft ( Abstand unter 22-25 Tagen) oder zu selten (Abstand über 35-40 Tage) oder total unregelmäßig. (Die Zyklus-Dauer: Hierbei rechnet man den Abstand vom ersten Tag der Periode bis zum nächsten ersten Tag)
    • Schmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen während oder vor der Periode
    • Wenn Deine Regel mit 16 Jahren noch nicht eingetreten sein sollte
    • Wunsch nach einer für Dich passenden Verhütungsmethode
    • Wenn Du ungeschützten Verkehr hattest, dann kann man die Pille danach verschreiben (umso schneller du sie einnimmst, umso effektiver wirkt sie)
    • Wenn Du glaubst schwanger zu sein, ist es wichtig möglichst kurz nach Ausbleiben deiner Periode zu kommen, um dir frühzeitig helfen zu können
    • Entzündungen in der Scheide oder an den äußeren Schamlippen, meist hast Du dann auch vermehrten Ausfluss sowie ein Wundgefühl oder Brennen und Juckreiz
    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
  • Gynäkologische Krebsvorsorgeuntersuchung

    Gesetzliche gynäkologische Krebsvorsorgeuntersuchung

    Die gängige, von den Krankenkassen getragene Vorsorge sieht vor:
    • ab 20 Jahren, einen zytologischen Abstrich des Muttermundes und ein Abtasten der inneren Geschlechtsorgane vor
    • ab 30 Jahren wird zusätzlich die Brust untersucht
    • ab 50 Jahren wird zu einem Mammographie- Screening alle 2 Jahre eingeladen und bis zum 55. Geburtstag jährlich ein Stuhltest zur Darmkrebsvorsorge angeboten, danach alle 2 Jahre, hier gilt die Empfehlung alle 5-10 Jahre eine Darmspiegelung durchführen zu lassen
    Erweiterte gynäkologische Krebsvorsorgeuntersuchung

    Die erweiterte private Vorsorge sieht vor:
    • Brustultraschall
    • vaginaler Ultraschall (Eierstöcke, Gebärmutter, Blase)
    • Dünnschichtzytologie
    • Untersuchung auf humane Papillomaviren (Gebärmutterhalskrebsrisiko)
    • Test auf Chlamydien, HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten
    • Blasenkrebs- und Darmkrebstest auf immunologischer Basis
  • Brustultraschall

    Brustultraschall (Mammasonographie)

    (zum Ausschluss von Tumoren und Zysten der Brustdrüse)

    Jede 8 - 10. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs und die Erkrankungsraten steigen aufgrund der veränderten Lebensbedingungen derzeit weiter an. Bei Früherkennung ist Brustkrebs heilbar.

    Die gesetzliche Krankenkasse erstattet eine Ultraschalluntersuchung der Brust nur bei tastbaren Knoten oder anderen Auffälligkeiten an der Brust, jedoch nicht als Vorsorgeuntersuchung. Die gesetzlichen Krankenkassen haben vor einigen Jahren ein Screening mittels Mammographie (Röntgenverfahren der Brustdrüse) zur Früherkennung von bösartigen Tumoren eingeführt. Hier werden die Versicherten zwischen 50 und 69 Jahren alle 2 Jahre aufgefordert, zur Vorsorgemammographie zu gehen. Vorteil der Ultraschalluntersuchung ist, dass es sich um eine schmerz- und strahlenfreie Untersuchung handelt. Insbesondere bei dichter Brust der jungen Frau ist die Aussagekraft der Mammographie eingeschränkt. Zysten können im Ultraschall besser beurteilt werden als in der Mammographie. Ziel ist es kleine noch nicht tastbare Tumore zu entdecken. Als Vorsorge ist der Brustultraschall insbesondere empfohlen:

    • Bei jungen Frauen oder mit dichtem Drüsenkörper
    • als strahlenfreie Ergänzung zur Mammographie
  • vaginaler Ultraschall (Eierstöcke, Gebärmutter, Blase)

    vaginaler Ultraschall (Eierstöcke, Gebärmutter, Blase)

    Über eine schmale Sonde, die in die Scheide eingeführt wird, können die Eierstöcke überprüft werden, ob Zysten oder Tumore vorhanden sind, bei der Gebärmutter, ob Myome oder Schleimhautveränderungen sich zeigen, ob sich Bauchwasser ansammelt oder die Blasenwand Veränderungen aufweist.

  • Verhütungsberatung
    Verhütungsberatung

    Nach modernen Gesichtspunkten versuchen wir mit der kleinstmöglichen Dosierung unter Berücksichtigung der Beschwerden, wie schmerzhafte Periode, Akne, Übergewicht, familiärer Gerinnungsstörung und dem Alter eine individuell abgestimmte sichere Verhütung gemeinsam mit der Patientin zu finden. Ob eine hormonelle Verhütungs-Form als Tablette, Ring, Pflaster, Stäbchen, Spritze oder Spirale zu bevorzugen ist, oder ob eine Barriere-Methode oder die natürliche Familienplanung in Frage kommt, klären wir in einem ausführlichen Gespräch.
    Sprechen Sie uns an!

  • Einlage von Verhütungsspiralen und Verhütungsstäbchen

    Einlage von Verhütungsspiralen und Verhütungsstäbchen

    Zuvor empfiehlt sich ein Beratungsgespräch und eine Untersuchung, nicht jede Frau ist geeignet für eine Spirale, es können zum Beispiel anatomische Gründe dagegen sprechen. Eine aktuelle Vorsorgeuntersuchung wäre wünschenswert, der Abstrich muss ohne Infektion oder Zellveränderung sein.

    Die Wirksamkeit des Verhütungsstäbchens ist bei sehr kräftig gebauten Frauen nicht zuverlässig wirksam, außerdem ist eine Testung der Verträglichkeit über eine Pille mit dem gleichen Wirkstoff über wenigstens 3 Monate sinnvoll.

    Bester Zeitpunkt der Einlage wäre zu Beginn der Blutung. Hierzu ruft die Patientin in der Praxis am ersten Tag der Blutung an und wir versuchen in den nächsten Tagen, einen Termin zur Applikation zu vereinbaren.

    Die Kosten werden bis zum 20. Lebensjahr von der Kasse übernommen, danach gilt die Verhütung allgemein als private Leistung.

  • Bestimmung des Hormonstatus

    Hormondiagnostik, Beratung und Therapie

    Hormonstörungen und darüber hinaus:

    • Ausführliche Hormondiagnostik und differenzierte Behandlung bei
    • Problemen mit Haut und Haaren ( Akne, Haarausfall, usw.), Zyklusstörungen, PCO-Syndrom, Schilddrüsenproblemen und der Pille

    • Burn-out-Syndrom, Stressfaktoren und Leistungshormone
    • Schlafprobleme und depressive Verstimmung
    • Übergewicht und Adipositas: Stoffwechsel und Ernährung
    • Osteoporose: Vorzeitige Knochenentkalkung vermeiden

    • Vollständiger Hormonstatus bei klimakterischen Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen( nur in Ausnahmefällen Kassenleistung)

    Wir geben Ihnen eine intensive Beratung und mögliche therapeutische Ansätze, sei es auf pflanzlicher und homöopathischer Basis oder als individuelle risikoadaptierte hormonelle Ersatz-Therapie. Sprechen Sie uns an!
  • Inkontinenzberatung
    Inkontinenzberatung

    Inkontinenz- unwillkürlicher Urinverlust

    Die Inkontinenz der Frau ist noch immer ein Tabuthema, das die betroffenen Frauen in die gesellschaftliche Isolation bringen kann, Partnerschaftsprobleme provoziert und erheblich die Lebensqualität beeinflusst. Hier ist eine differenzierte Diagnostik notwendig, aber manchmal reicht vielleicht auch nur eine lokale Behandlung, ein Medikament oder andere Hilfsmittel, um schon erheblich den Leidensdruck zu vermindern. Wir helfen Ihnen gerne!

  • Krebsnachsorge

    Krebsnachsorge

    Nachsorge nach einer Krebstherapie
    Für die betroffenen Frauen verändert sich mit der Diagnose Krebs oft ihr bisheriges Leben. Viele Ängste, Fragen und verwirrende Informationen stürmen gleichzeitig auf die Erkrankte ein.
    Wir helfen Ihnen das erhaltene Wissen zu filtern, bieten Hilfe bei der Entscheidung für die für Sie beste Therapie, unterstützen Sie, um die Nebenwirkungen der Therapie möglichst gering zu halten und begleiten Sie in den Jahren nach Abschluss der Primärtherapie mit den regelmäßigen Nachuntersuchungen.

    Wir sind jederzeit für Sie da.